Strengere Gesetze gegen Gewalt an Frauen, Mädchen und Buben

ANTRAG 5

an die 169. Tagung der Vollversammlung der Kammer
für Arbeiter und Angestellte für Wien

Die 169. Tagung der Vollversammlung der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien beschließt, sich beim Bundesministerium für Gesundheit und Frauen dafür einzusetzen, dass eine entsprechende Gesetzesnovelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen, sowie Burschen, sei es durch die Familie oder durch Freunde oder durch Fremde strenger straft und ahndet.

Begründung:

In den letzten Monaten macht Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie immer öfter auch gegen Burschen in jeglicher Form unrühmliche Schlagzeilen. Vom Ehrenmord über Zwangsheirat, bis hin zu sexueller Nötigung und Missbrauch ist in vielen Tageszeitungen zu lesen. Leider liest man auch immer öfter, dass die Täter, sofern sie gefasst werden können in Freiheit auf ein mildes Urteil warten.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen, sowie Burschen ist in jeder Form abzulehnen. Sie ist mit nichts zu entschuldigen, weder mit kulturellen Unterschieden, noch mit Notlagen, oder anderen Begründungen und gehört daher mit aller Härte gestraft. Das muss gesetzlich verankert sein, damit die Täter nicht ungestraft davonkommen. Wie müssen die Opfer schützen und nicht die Täter.