FPÖ-Rösch: Keine Ausnahmen für Flüchtlinge am Arbeitsmarkt!

Wien (OTS) – „Anfang des Jahres wurde eine Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) veröffentlicht, wonach die Flüchtlingsströme vor allem den Ländern Deutschland, Österreich und Schweden ein zusätzliches kurzfristiges Wirtschaftswachstum von 0,5 bis 1,1 Prozent generieren würden. Nun, ein halbes Jahr danach, ist von diesem versprochenen kurzfristigen Wachstum nichts zu spüren.

Ob dieser Effekt dann mittel- oder langfristig erzielt werde, hänge laut IWF davon ab, wie gut die Flüchtlinge am Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft integriert werden könnten, dazu werden diese Länder aufgefordert, Ausnahmen von ihren Stabilitäts- und Mindestlohnregeln zu machen, sowie massiv in Integrationsmaßnahmen zu investieren. Für die Freiheitlichen Arbeitnehmer ist das ein unzumutbarer Vorschlag für den heimischen Arbeitsmarkt. Denn es geht bei dieser Forderung darum, für Flüchtlinge die Regelungen zum Mindestlohn aufzuheben und Arbeitgeber, die diese anstellen, zusätzlich mit Lohnzuschüssen zu subventionieren. Wir haben in Österreich bereits ein massives Problem mit Lohndumping und würden hiermit diese Türe noch weiter aufstoßen, anstatt diesen Missstand endlich zu beseitigen“, betonte heute Ing. Bernhard Rösch, FPÖ-Bundesrat und Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA).

Von derartigen Eingriffen in den heimischen Arbeitsmarkt sei daher unbedingt Abstand zu nehmen. „Im Übrigen wird auch vom IWF eingeräumt, dass diese Maßnahmen nicht zwingend die Kosten der Flüchtlingskrise ‚bei Weitem aufwiegen‘, so solle bei Misserfolg dieser Maßnahmen in europäischen Ländern über ‚eine Abweichung von vereinbarten Stabilitätszielen nachgedacht werden‘“, erklärte Rösch.
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