Kein Zugang zum Arbeitsmarkt für Asylwerber!

Unsere Arbeitnehmer nicht vergessen

Bregenz, am 17. August 2016 – Der heimische Arbeitsmarkt ist in einer Schieflage. Gerade deshalb darf es keine Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylwerber geben. Österreich verzeichnet zu Beginn dieses Jahres bereits rund 475.000 Arbeitslose, Tendenz steigend. 90.000 Asylanträge wurden in den abgelaufenen Jahren in Österreich gestellt. Die Annahme, dass unsere Wirtschaft die Flüchtlinge dringend braucht und der österreichische Arbeitsmarkt die Neuankömmlinge verkraftet ist nichts anderes als eine indiskutable Fehlkalkulation. Eine Ausweitung des Arbeitsmarktzugangs für Asylwerber ist ein staatlich legitimierter Asylmissbrauch und grob fahrlässig! Um die Arbeitsmarktsituation zu verbessern muss die Unterstützung vorrangig unseren österreichischen Arbeitskräften gelten.

Rechnung von Norbert Loacker und seinen Gewerkschaftskollegen kann sich nicht ausgehen

Es ist anzunehmen, dass es zu einer weiteren Verschärfung der Lage kommen wird, wenn die Zahl der Asylberechtigten nach positivem Bescheid steigt und auch diese Personen auf den Arbeitsmarkt drängen. Die ungezügelte Zuwanderung in unser Land und im konkreten Fall auf den Arbeitsmarkt ist nicht länger zu verkraften. Wird nunmehr nicht endlich die Notbremse gezogen, werden weder der Arbeitsmarkt noch das Sozialsystem diese Entwicklung auf Dauer ertragen können. Was auf alle Fälle abzulehnen ist, ist die gemeinsame Forderung des Vorarlberger ÖGB-Vorsitzenden Norbert Loacker mit seinen Gewerkschaftskollegen des „Interregionalen Gewerkschaftsrat Bodensee“ (IGR) nach der Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylwerber. Der österreichische Arbeitsmarkt kann auch vor dem Hintergrund der bereits vorhandenen Rekordarbeitslosigkeit in den nächsten Monaten nicht zusätzliche Asylwerber mit Arbeitserlaubnis verkraften“, bekräftigt FA-Landesobfrau Kloiber.

Als erster Schritt müsse bei jedem Asylwerber – in einem Schnellverfahren nach Schweizer Vorbild – der Asylgrund abgeklärt werden. „Nur so kann dieser nachhaltig in den heimischen Arbeitsmarkt integriert werden. Jedoch darf zwischen all der “Refugees welcome” Euphorie die Solidarität gegenüber den Österreichern nie zu kurz kommen!”, so FPÖ-KR Milina Kloiber.