FPÖ-KR Kloiber weist skandalöse Aussagen von Adnan Dincer zurück!

Verfehlte Zuwanderungspolitik zeigt ihr wahres Gesicht

Bregenz, am 23. August 2016 – Wenn der Fraktionsvorsitzende der Liste „Neue Bewegung für die Zukunft (NBZ) Adnan Dincer und sein Generalsekretär und Schriftführer Murat Durdu wirklich meinen, dass dutzende ArbeitnehmerInnen mit Migrationshintergrund Österreich verlassen möchten, so steht ihnen frei dies auch zu tun, allerdings ohne Rückzahlung der einbezahlten Sozialleistungen sowie die Beiträge, die bereits in die Penionskassa geflossen sind!“, betont die Landesobfrau der freiheitlichen Arbeitnehmer Milina Kloiber.

„In den letzten 30 Jahren sind von österreichischer Seite her unzählige Millionen in Integrationsmaßnahmen geflossen und türkische Migranten unterstützt worden. Doch nun werden die Konsequenzen der völlig verantwortungslosen Zuwanderungspolitik spürbar. Durch die Übertragung des innertürkischen Konflikts auf Österreich wird deutlich, dass diese Integration augenscheinlich nicht stattgefunden hat, sondern bestehende Parallelgesellschaften sich weiter zu Gegengesellschaften entwickeln“, so Kloiber weiter.

FPÖ-KR Milina Kloiber fordert Dincer und seinen Generalsekretär Durdu zur Mäßigung auf, nachdem unser Land hunderttausende Türken aufgenommen und mitunterstützt habe. Zum anderen verlangt Kloiber, keinerlei Staatsbürgschaften an Türken zu verleihen, solange Ankara die Zahlen der Doppelstaatsbürgerschaften nicht offengelegt habe. Weiters tritt Kloiber dafür ein, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei umgehend zu stoppen und auch keine Zutritts- oder Visaerleichterungen zu ermöglichen.

Die freiheitlichen Arbeitnehmer ersuchen die Vorarlberger, sich von derartigen Aussagen wie jenen von Dincer, nicht provozieren zu lassen. Milina Kloiber: „Unsere Politik bleibt sachlich und besonnen. Aber wir weisen auch mit Nachdruck darauf hin, dass, wenn Österreich und die Österreicher beleidigt werden, sich die Scharfmacher in der Türkei und auch in Vorarlberg überlegen müssen, ob die tausenden österreichischen Türkei-Urlauber, die mit ihrem Aufenthalt deren Wirtschaft unterstützen, auch weiterhin kommen werden.“

„Ich fordere eine Entschuldigung von Adnan Dincer aufgrund des skandalösen Inhaltes des offenen Briefes, denn so kann man mit Österreich nicht umgehen“, so Kloiber, die den Vorarlberger Landeshauptmann dringend ersucht, die Verantwortlichen der Liste NBZ zu einem Gespräch ins Landhaus zu zitieren.