Gurtenoffensive

ANTRAG 5

 

Gurtenoffensive

an die 167. Tagung der Vollversammlung der Kammer

für Arbeiter und Angestellte für Wien

Die 167. Tagung der Vollversammlung der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien beschließt, sich dafür einzusetzen, dass noch 2016 gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, sowie den entsprechenden Landesräten für Verkehr eine Kampagne „Gurte retten Leben“ ins Leben gerufen wird.

Begründung:

Die Verkehrstoten haben, laut Statistik Austria im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 um 10% zugenommen. 10 % der Lenker sind nicht angeschnallt und am Rücksitz verwenden fast 1/3 der Beifahrer keinen Gurt. Erschreckend hoch ist auch die Zahl nicht angeschnallter Kinder. Bei Fahrten ohne Gurt steigt das Todesrisiko exponentiell. Unter den Mitfahrern auf den Rücksitzen ist das Gefahrenbewusstsein deutlich geringer. Die Überlebenschance ist bei einem Unfall mit Gurt beinahe neun Mal höher als ohne Gurt”, sagte Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV). „Nicht angeschnallte Mitfahrer gefährden im Falle eines Unfalls nicht nur sich selbst, sondern auch die Passagiere in der Vorderreihe, wenn sie bei einem Unfall oder einer ruckartigen Bremsung nach vorne geschleudert werden”, so Thann.