FA Wien Rösch/Schütz: Auch KAV-Personal Leidtragende der Führungsmisere

Neben den Patienten leiden auch die Angestellten unter Wehsely und Janßen

Wien (OTS) – In den letzten Tagen werden wieder massive Missstände in den Wiener
KAV-Krankenhäusern veröffentlicht. Die jetzt aufgezeigten Probleme wie Gangbetten, monatelange Wartezeiten auf dringend nötige Operationen und eklatanter Personalmangel sind jedoch nicht neu, sie werden von der FPÖ Wien seit 2014 dokumentiert und sind auch der Wiener Stadträtin für Gesundheit, Mag. Sonja Wehsely, bekannt – damals wurden im ersten Halbjahr 2014 bereits 900 Gangbett-Patienten auf einer Unfallchirurgie gemeldet. „Man muss sich vorstellen, was so etwas für Patienten bedeutet, die vor oder nach einer Operation am Gang liegend, Lärm, Unruhe und Blicken aller Vorbeigehenden ausgesetzt, sich erholen sollen“, so die Landesobmann-Stv. der Freiheitlichen Arbeitnehmer Wien, LAbg. Angela Schütz.
Aber dies ist nur ein weiterer tragischer Höhepunkt des rot-grünen stadtpolitischen Managements-Versagens im Wiener Gesundheitswesen, man denke nur KH-Nord, Apothekenkonzept KFJ, Spitalskonzept 2030, etc. Die leidtragenden neben den Patienten sind aber auch die Bediensteten vor Ort. Das Personal leistet schier Unglaubliches, trotz chronischer Unterbesetzung, stetiger Mehraufgaben und der geringen Grund-Entlohnung. „Man muss diesen Menschen sehr dankbar sein, denn ohne ihren Einsatz wäre das Gesundheitssystem in Wien schon längst völlig am Boden“, stellt der Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer Wien, Bundesrat Bernhard Rösch, klar.

„Wir fordern daher schon seit Jahren, dass altersgerechte Arbeitsplätze, Wertschätzung, familienfreundliche Dienstzeiten, Mitarbeiterzufriedenheit und gerechte und faire Entlohnung nicht nur für das Management Umsetzung finden, sondern endlich auch für die Bediensteten, denn diese haben es wirklich verdient“, so Rösch und Schütz unisono abschließend.

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