Arbeitswelt muss Vorteile für alle bringen!

Arbeitsvolumen und Arbeitszeit gehören gerechter verteilt.

Bregenz, am 18.07.2017 – „Die freiheitlichen Arbeitnehmer sind in Sachen Arbeitszeitflexibilisierung jederzeit gesprächsbereit“, sagt FPÖ-KR Michael Koschat zu der wieder aufgeflammten Arbeitszeitdiskussion. „Allerdings“, so Koschat weiter, „darf es sich dabei nicht um eine Einbahnstraße handeln“. Für die freiheitlichen Arbeitnehmer ist eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit nur dann vorstellbar, wenn es unter dem Strich zu keiner Erhöhung der Jahresarbeitszeit und zu mehr selbstbestimmter Freizeit der Arbeitnehmer führt. Eine Vielzahl von Studien würde übrigens belegen, dass eine tägliche Arbeitszeit von mehr als 8 Stunden weder produktiv noch gesundheitsfördernd ist.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Freizeit müsse sichergestellt werden. Denn nur gesunde und zufriedene Arbeitnehmer könnten auch den von ihnen verlangten Einsatz bringen und so den für die Unternehmen notwendigen Ertrag erzielen. „Letzterer darf zudem nicht nur in die Kassen der Eigentümer und Unternehmer fließen, sondern es muss auch eine faire Entlohnung für die Beschäftigten gewährleistet sein. Eine Überstunde ist eine Überstunde und muss auch weiterhin bezahlt werden“, so Koschat.

Die Freiheitlichen Arbeitnehmer sprechen sich für „intelligente Arbeitszeitmodelle, die mehr Beschäftigung sowie Raum für Familienleben und Gesundheit schaffen“ aus. Die Sozialpartner sollten in der Frage der Arbeitszeit schnellstmöglich zu einer für alle zufriedenstellenden Lösung kommen, fordert der freiheitliche Kammerrat Michael Koschat abschließend.