FA-FPÖ Rösch/Oberlechner: Der Generalkollektivvertrag verschlechtert den Arbeitnehmerschutz und erschwert Menschen die Arbeit

„Laut Arbeitnehmerschutzrichtlinien wird die Tragezeit von FFP2 Masken mit maximal 1,5 Stunden und einer anschließenden Pause von 30 Minuten festgelegt“, so heute der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Bernhard Rösch.

Mit dem nunmehr von den Sozialpartnern neu beschlossenen Generalkollektivvertrag wird eine Erhöhung auf 3 Stunden bei anschließend lediglich 10 Minuten Pause vorgesehen.

„Offenbar werden nach jeder Sozialpartnerverhandlung die Arbeitsbedingungen verschlechtert“, stellt der Generalsekretär der FA-FPÖ Wien, Michael Oberlechner, fest. „Warum sich der ÖGB für eine derartige Verschlechterung hergibt, ist absolut unverständlich.“

FFP2 Masken gelten als Atemschutz und können bei einer längeren Tragedauer durch den höheren Widerstand beim Ein- und Ausatmen zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Während die WHO und das RKI in Deutschland die schwer belastenden Arbeitsbedingungen, wie sie nun in Österreich gelten, für nicht notwendig hält, erschwert Türkis-Grün mit einem Generalkollektivvertrag das Leben unzähliger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

In der letzten Vorstandssitzung der Arbeiterkammer erfuhr der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Bernhard Rösch, eine breite Zustimmung für die besseren Arbeitsschutzbestimmungen der AUVA gegenüber dem Generalkollektivertrag.

„Es wäre an der Zeit, dass die SPÖ dominierte AK und der ebenso gefärbte ÖGB an einem Strang ziehen und gemeinsam für den Arbeitnehmerschutz eintreten. Die Freiheitlichen Arbeitnehmer werden sich jedenfalls mit aller Kraft gegen solche Verschlechterungen stellen“, so Rösch abschließend, der kürzere Tragezeiten und längere Pausen fordert.