Dafür stehen wir!

Sehr geehrte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer!

Die Freiheitlichen Arbeitnehmer sind ein wichtiger Bestandteil unserer Bewegung. Gerade in Zeiten, in denen die Arbeitslosigkeit Rekordhöhen erreicht, kommt ihnen eine besondere Bedeutung zu. Denn es besteht heute mehr denn je die Notwendigkeit, sich für die Rechte und die Anliegen unserer österreichischen Arbeitnehmer einzusetzen. Für uns Freiheitliche gilt „Österreich zuerst am Arbeitsmarkt“. Das beweist die FPÖ auch immer wieder durch unzählige Initiativen im Nationalrat und in den Landtagen. Aber nach wie vor buckeln SPÖ und ÖVP vor einer EU, die nur für die Interessen der Großkonzerne und Großbanken eintritt. Und statt sich aktiv für die Bewahrung und Schaffung österreichischer Arbeitsplatze einzusetzen, schickt die Bundesregierung das sauer verdiente Geld unserer Bürger lieber an Pleitestaaten oder wirft es den Banken hinterher, um deren Spekulationsgeschäfte abzusichern. In Österreich sind es einzig und allein die Freiheitlichen, die diese gravierenden Probleme und Fehlentwicklungen aufzeigen, aber auch realistische Konzepte und Lösungen anbieten. Und unser klarer und geradliniger Weg wird auch von den Menschen honoriert. Österreichs Arbeitnehmer werden in der FPÖ als sozialer Heimatpartei immer einen verlässlichen Verbündeten haben. Denn „Österreich zuerst“ ist für uns kein Lippenbekenntnis, sondern eine Herzensangelegenheit.

Stopp der Verdrängung am Arbeitsplatz
Die gleiche Arbeit, aber weniger Geld – möglich wird die Lohn-Schrumpfung durch sogenannte Werkverträge, die seit einiger Zeit immer beliebter werden. Leiharbeiter, die früher gerufen wurden, sind vielen Arbeitgebern mittlerweile zu teuer. Die Billigkonkurrenz steht mit der Arbeitsmarktöffnung von Rumänien und Bulgarien vor der Tür. Vor allem geringer qualifizierte und ältere Arbeitnehmer haben es zusätzlich durch die neuerliche „EU-Ostöffnung“ schwieriger, weil Sie immer weiter vom Arbeitsmarkt verdrängt werden. Eine auch nur teilweise Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylwerber unter Aussetzung des Mindestlohnes würde diese Situation natürlich verschlechtern.

Wir stehen für:

  • Förderungen von Betrieben, die Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer und Lehrlinge schaffen
  • Einführung eines Bonus-/Malussystem für den Erhalt älterer Arbeitnehmer in den Betrieben
  • Keine Verdrängung oder Umgehung der Fixarbeit durch Leiharbeit und Werkverträge
  • Keinen Import von Sozial- und Lohndumping

Einkommen zum Auskommen – Arbeit muss sich wieder lohnen
Seit 1998 haben die Arbeitereinkommen an Wert verloren. Quer durch alle Berufsgruppen sanken die Realeinkommen und damit die Kaufkraft des untersten Viertels der Einkommensbezieher um mehr als 15%.

Wir stehen für:

  • 1.600,- EURO brutto gesetzlichen Mindestlohn
  • Steuerfreiheit für Überstunden
  • 13. & 14. Gehalt verfassungsrechtlich schützen
  • Abschaffung mehrfacher Pflichtversicherungen
  • Einführung eines Generalkollektivvertrages Runter mit den Mieten

Leistbares Wohnen – Runter mit den Mieten
Die Leistbarkeit des Wohnens wird aufgrund der Teuerungssituation, zu hoher Standards und mehr Verordnungen immer stärker gefährdet.

Wir stehen für:

  • Entlastung im Bereich der Mieten, durch sparsamere und effektive Projektierungen, weg von der Selbstverwirklichung teurer Architekten
  • Überarbeitung des Mietrechts
  • Leistbare Mieten durch sozial ausgerichtete Wohnbauförderung
  • Günstige Starterwohnungen für junge Leute

Karriere mit Lehre – Bessere Ausbildung, bessere Chancen
Über 13.000 Lehrstellen weniger in den Betrieben seit 2008; 6000 weniger Erstlehrlinge; jeder 5. Lehrling fällt bei der Abschlussprüfung durch; fast jeder 4. gibt die Lehre vor Ende auf; insgesamt gibt es ca. 5000 Betriebe weniger in Österreich, die noch ausbilden!

Wir stehen für:

  • Die Förderung des dualen Ausbildungssystems und der Teilzeitlehre
  • Bonus-Systeme für Betriebe die Lehrstellen schaffen
  • Kostenlosen Pflichtschulabschluss und einfachen Zugang zur Berufsreifeprüfung
  • Eine kostenfreie Jahreskarte für Lehrling

Fixarbeit statt Leiharbeit
Mit Werksverträgen versuchen immer mehr Arbeitgeber, den Mindestlohn für Leiharbeiter zu unterlaufen.

Wir stehen für:

  • Die Anzahl der Leiharbeitskräfte auf 10% der Belegschaft begrenzen.
  • Gleichstellung Arbeiter und Angestellte, Einkommensschere schließen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit bei Männern und Frauen
  • Kein Dumping auf Kosten vollwertiger Arbeitsplätze
  • Rigorose Einschränkung der A-typischen Beschäftigungsverhältnisse, wie Kurzarbeitszeit, Teilzeit, geringfügige Beschäftigung. Keine Umgehung durch Leiharbeit und Werkverträge

Pensionen, die sich lohnen – 1.300 € Mindestpension
Unsere Pensionisten haben durch Ihre Leistungen maßgeblich zu unserem heutigen Wohlstand beigetragen. Trotzdem werden die Pensionszahlungen in den letzten Jahren durch SPÖ und ÖVP ständig entwertet.

Wir stehen für:

  • Fixierung des Pensionsantrittsalters in der Bundesverfassung, für Männer mit 65 Jahren und für Frauen mit 60 Jahren
  • Volle Anrechnung von Kindererziehung
  • Echte Wertanpassung der Pensionen durch eine reale Inflationsrate. Berechnung mit Lebensmittel- Miet- und Energiekosten
  • Erhöhung der Mindestpensionen auf 1.300,- Euro brutto